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02.04.2014: Tasmanischer Bergpfeffer 2. April 2014

Filed under: Allgemeines — Mabim @ 18:20
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Hier geht es dieses Mal um kein Rezept, sondern um ein Gewürz.

 

Bergpfeffer

 

Ich habe letztes Jahr einen super Adventskalender bekommen und im 16. Türchen war „Tasmanischer Bergpfeffer“ von Wolfram Berge versteckt. Ich habe mich richtig in diesen Pfeffer verliebt.

 

Hier eine zwei Beschreibungen des Pfeffers:

 

„Der tasmanische Bergpfeffer hat ein unverwechselbares und vielfältiges Aroma nach Chili und Pfeffer . Zunächst schmeckt er etwas süßlich, wird aber im Abgang dann sehr scharf. Der Bergpfeffer eignet sich sehr gut zum Marinieren von Fleisch und Fisch.“ (Quelle: Delikatessen Berge

 

„Tasmanischer Pfeffer schmeckt zunächst süßlich, dann sehr scharf. Die Schärfe entsteht durch Polygodial, einen Scharfstoff, der auch in Wasserpfeffer enthalten ist. Ähnlich wie Szechuanpfeffer hinterlässt Tasmanischer Pfeffer ein taubes Gefühl im Mund. Im Gegensatz zu anderen Arten der Gattung Tasmannia ist der Safrol-Gehalt von Tasmanischem Pfeffer relativ gering. Bei kommerziell angebauten Pflanzen wird er durch Züchtung immer weiter verringert. Safrol wurde früher als Aromastoff in Lebensmittel und Parfüm verwendet, ist heute jedoch verboten, da es lebertoxisch und vermutlich krebserregend ist. Sowohl Beeren als auch Blätter des Tasmanischen Pfeffers werden getrocknet verkauft, frische Beeren sind tiefgekühlt erhältlich. Beides kann als Gewürz immer dann ersetzt werden, wenn in einem Rezept nach normalem Pfeffer verlangt wird. Da die Beeren sehr viel schärfer als schwarzer Pfeffer sind, muss die Menge angepasst werden. Etwa ein Zehntel der normal verwendeten Pfeffermenge ist ausreichend. Die Blätter sind weniger scharf. Gemahlen können sie in gleicher Menge wie gemahlener schwarzer Pfeffer verwendet werden. Tasmanischer Pfeffer wird nach Japan exportiert, wo er zum Würzen von Wasabi verwendet wird.“ (Quelle: Lebensmittellexikon)

 

Die schwarzen Pfefferkörner mahle ich mit einer herkömmlichen Pfeffermühle. Der gemahlene Pfeffer gibt eine rosa Farbe ab, wenn er mit Flüssigkeit in Verbindung kommt. Wie bereits oben beschrieben, schmeckt der Pfeffer süßlich, fruchtig und kann sehr scharf sein. Aber diese Schärfe kann man sehr gut aushalten. Er brennt nicht so wie Chili.

 

Man kann z.B. selbstgemachten Kartoffelbrei super damit würzen. Er gibt dem ganzen Gericht eine besondere Note. Auch Salate bekommen durch diesen Pfeffer einen besonderen Pfiff.

 

Ich möchte diesen Pfeffer allen Pfefferfans ans Herz legen. Der Preis von ca. 11,00 € für 50 g mag im ersten Moment abschrecken, aber diese Invention lohnt sich wirklich.

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