Mohltied!

Wer lesen kann, kann auch kochen! Seid einfach mit Herzblut dabei! :-)

24.02.2015: Bacon-Egg-Muffins 26. Februar 2015

Filed under: Allgemeines — Mabim @ 08:03
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In dieser Woche wurde ich im Fernsehen auf ein tolles Rezept aufmerksam: Bacon-Egg-Muffins!

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Super einfach, schnell zu machen und ein absoluter Hingucker.

Dafür benötigt Ihr:

  • 12er Muffinform
  • 10 Eier
  • 100 ml Milch
  • 24 Scheiben Bacon/Frühstücksspeck
  • Schnittlauch, Muskat, Salz & Pfeffer

Vorab den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Muffinförmchen mit 2 Scheiben Bacon auslegen. Es kann ruhig etwas überlappen. Jetzt in 6 Förmchen jeweils ein Ei aufschlagen. Das Ei mit Salz und Schnittlauchröllchen würzen.

Die restlichen Eier aufschlagen und mit etwas Milch ordentlich vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Schnittlauchröllchen würzen und in die restlichen 6 Muffinförmchen gießen.

Nun die Bacon-Egg-Muffins für ca. 10-15 Minuten in den Backofen stellen. FERTIG!

Schmecken warm und kalt sehr gut!

 

30.07.2014: Mango-Maracuja-Eis 30. Juli 2014

Filed under: Allgemeines — Mabim @ 08:13
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Dieses Rezept ist etwas für Eisfreaks, Fruchtliebhaber, Schwangere oder auch Veganer. Dieses Eis enthält nämlich kein (rohes) Ei. Trotzdem schmeckt dieses Eis einfach herrlich cremig und fruchtig.

Dazu benötigt man (für 3-4 Personen):

  • 2 reife Mango
  • 6 Maracuja
  • 2-3 EL Honig
  • 100 g Zucker
  • 300 – 500 ml Wasser

Die Mango in Würfel schneiden und in einen Topf geben. Mit dem Löffel das Fruchtfleisch aus den Maracujas kratzen und durch ein Sieb streichen (die Kerne sind doch etwas groß). Jetzt das Maracuja-Fruchtfleisch, den Honig, den Zucker und das Wasser zu der Mango geben. Alles aufkochen und danach leicht sprudelnd köcheln lassen, bis alles dickflüssig ist (kann zwischen 10-30 Minuten dauern).

Der nächste Schritt kann, muss aber nicht gemacht werden. Ich kann ihn aber nur empfehlen, da dadurch die Textur des Eises einfach göttlich wird.

Man streicht die gesamte Masse noch mal durch ein Sieb. Dadurch bleiben z. B. alle Fasern der Mango im Sieb hängen. Man muss etwas geduldig sein und wirklich so lange durchs Sieb streichen, bis am Ende nur noch ein Klumpen übrig ist. Wenn man damit fertig ist, muss die Masse ca. 1 Stunde im Kühlschrank abkühlen.

Jetzt kann die Fruchtmasse für ca. 30 Minuten in die Eismaschine. Fertig!

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Wer möchte, kann dem Eis noch ein paar Chiliflocken hinzufügen. Das gibt neben dem fruchtigen Geschmack noch einen leicht feurigen Kick. Auch ein paar Schokostückchen oder eine Soße aus roten Früchten würden gut zu diesem Eis passen, aber das sind der Phantasie ja keine Grenzen gesetzt.

 

02.04.2014: Tasmanischer Bergpfeffer 2. April 2014

Filed under: Allgemeines — Mabim @ 18:20
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Hier geht es dieses Mal um kein Rezept, sondern um ein Gewürz.

 

Bergpfeffer

 

Ich habe letztes Jahr einen super Adventskalender bekommen und im 16. Türchen war „Tasmanischer Bergpfeffer“ von Wolfram Berge versteckt. Ich habe mich richtig in diesen Pfeffer verliebt.

 

Hier eine zwei Beschreibungen des Pfeffers:

 

„Der tasmanische Bergpfeffer hat ein unverwechselbares und vielfältiges Aroma nach Chili und Pfeffer . Zunächst schmeckt er etwas süßlich, wird aber im Abgang dann sehr scharf. Der Bergpfeffer eignet sich sehr gut zum Marinieren von Fleisch und Fisch.“ (Quelle: Delikatessen Berge

 

„Tasmanischer Pfeffer schmeckt zunächst süßlich, dann sehr scharf. Die Schärfe entsteht durch Polygodial, einen Scharfstoff, der auch in Wasserpfeffer enthalten ist. Ähnlich wie Szechuanpfeffer hinterlässt Tasmanischer Pfeffer ein taubes Gefühl im Mund. Im Gegensatz zu anderen Arten der Gattung Tasmannia ist der Safrol-Gehalt von Tasmanischem Pfeffer relativ gering. Bei kommerziell angebauten Pflanzen wird er durch Züchtung immer weiter verringert. Safrol wurde früher als Aromastoff in Lebensmittel und Parfüm verwendet, ist heute jedoch verboten, da es lebertoxisch und vermutlich krebserregend ist. Sowohl Beeren als auch Blätter des Tasmanischen Pfeffers werden getrocknet verkauft, frische Beeren sind tiefgekühlt erhältlich. Beides kann als Gewürz immer dann ersetzt werden, wenn in einem Rezept nach normalem Pfeffer verlangt wird. Da die Beeren sehr viel schärfer als schwarzer Pfeffer sind, muss die Menge angepasst werden. Etwa ein Zehntel der normal verwendeten Pfeffermenge ist ausreichend. Die Blätter sind weniger scharf. Gemahlen können sie in gleicher Menge wie gemahlener schwarzer Pfeffer verwendet werden. Tasmanischer Pfeffer wird nach Japan exportiert, wo er zum Würzen von Wasabi verwendet wird.“ (Quelle: Lebensmittellexikon)

 

Die schwarzen Pfefferkörner mahle ich mit einer herkömmlichen Pfeffermühle. Der gemahlene Pfeffer gibt eine rosa Farbe ab, wenn er mit Flüssigkeit in Verbindung kommt. Wie bereits oben beschrieben, schmeckt der Pfeffer süßlich, fruchtig und kann sehr scharf sein. Aber diese Schärfe kann man sehr gut aushalten. Er brennt nicht so wie Chili.

 

Man kann z.B. selbstgemachten Kartoffelbrei super damit würzen. Er gibt dem ganzen Gericht eine besondere Note. Auch Salate bekommen durch diesen Pfeffer einen besonderen Pfiff.

 

Ich möchte diesen Pfeffer allen Pfefferfans ans Herz legen. Der Preis von ca. 11,00 € für 50 g mag im ersten Moment abschrecken, aber diese Invention lohnt sich wirklich.

 

02.04.2014: Eierlikör oder auch Klötenköm genannt

Filed under: Allgemeines — Mabim @ 08:48
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Dieses Rezept habe ich von meiner lieben Cousine Danny bekommen. Da Danny auch Else ist (www.elsenabend.de), war dieses Rezept auch bei den Elsen sehr beliebt. Wenn man diesen Eierlikör probiert, ist es fast unmöglich zu erraten, welche Zutaten sich darin befinden. Sobald man die Zutaten erfährt, ist man relativ erschrocken. 😉

Köm

Zutaten (für ca. 1,2 Liter Eierlikör)

  •  8 Eigelb
  • 250 g Puderzucker
  • 375 ml Kondensmilch
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 250 ml Rum, 54%ig

Zubereitung

Zuerst das Eigelb und den Vanillezucker schaumig schlagen, langsam den Puderzucker unterrühren und die Kondensmilch dazugeben. Nun langsam den Rum dazugießen. Das Ganze wird nun im Wasserbad oder auf einem Induktionsherd langsam erhitzt. Dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass der Eierlikör nicht anfängt zu kochen. Solange rühren bis es schön dickflüssig wird.

Noch warm in Flaschen abfüllen und sobald der Eierlikör abgekühlt ist, kann man die Flaschen fest verschließen. Der Eierlikör kann sehr fest werden, lässt sich durch starkes Schütteln aber meistens wieder verflüssigen. Sollte es nicht helfen, kann man noch etwas Rum oder Milch hinzugeben.

Prost!

 

 

03.05.2013: Ben’s Chocolate 3. Mai 2013

Meine Leidenschaft ist neuerdings meine neue Eismaschine. Ich wollte mir immer schon mal eine zulegen und jetzt habe ich mir eine gekauft. Sie funktioniert auch wunderbar und zaubert köstliches Eis. Für köstliches Eis benötigt man jedoch auch das richtige Rezept. Hier ein Rezept aus dem  Ben & Jerry’s Eis(koch)buch für alle Chocoholics (leicht abgewandelt).

Zutaten

  • 125 g Zartbitterschokolade (ich bevorzuge Lindt Zartbitter mit 52 % Cacao)
  • 250 ml Milch 3,8 %
  • 2 Eier
  • 200 g Zucker
  • 250 ml süße Sahne
  • 1 Tüte Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Die Herstellung gestaltet sich recht einfach. Ich bereite das Eis wie folgt zu:

  • 115 g Zartbitterschokolade in einem Topf langsam schmelzen (Wasserbad oder Induktion auf Stufe 1)
  • Restliche Schokolade fein zerhacken
  • Wenn die Schokolade geschmolzen ist, fügt man nach und nach die 250 ml Milch hinzu
  • Ist alles gut vermischt, kann man den Topf zur Seite stellen
  • 2 Eier schaumig rühren und danach den Zucker nach und nach einrühren
  • Nachdem sich der Zucker komplett aufgelöst hat, fügt man die Sahne, den Vanillezucker & das Salz hinzu
  • Jetzt rührt man die Schokoladenmilch zu der Eimasse bis alles gut vermischt ist
  • Die fertige Masse stellt man jetzt abgedeckt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank
  • Ist die Masse abgekühlt, füllt man sie die Eismaschine und lässt sie ca. 30 Minuten rühren
  • Kurz bevor die 30 Minuten vorbei sind, gebe ich noch gehackte Schokolade zum Eis
  • Danach das Eis in „Tupper“ umfüllen und ab damit in den Eisschrank

Fertig!

Ich habe bei meinem ersten Versuch Kuvertüre, Milch mit 1,5 % und weniger Sahne verwendet. Ich muss aber sagen, dass das Eis viel besser schmeckt und cremiger wird, wenn man hochwertigere/gehaltvollere Produkte verwendet.

Ich verwende übrigens die Eismaschine „Krups Ice-Cream Maker GVS 2“ und damit sehr zufrieden. Diese Maschine kann nicht selbst kühlen, also muss man die Rührschüssel des Gerätes immer im Eisschrank aufbewahren. Der Behälter sollte vor Benutzung ca. 24 Std. im Eisschrank verbracht haben, ansonsten kann es bei der Eisherstellung zu Eiskristallen kommen. Umso schneller die Eismasse einfriert, desto weniger Eiskristalle tauchen im Eis auf.

 

16.02.2013: Kalter Hund 18. Februar 2013

Filed under: Allgemeines — Mabim @ 20:10
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Wo wir gerade bei Kuchen sind, kommt hier noch ein Rezept von einem Klassiker: Kalter Hund

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Zutaten

  • 250 g Palmin
  • 2 Eier
  • 1 Tasse echter Kakao
  • 2 Tassen Zucker
  • Butterkekse
  • 1 Prise löslicher Kaffee

Die Zubereitung ist recht schlicht und einfach. Das Palmin lässt man in einem Topf schmelzen. Währenddessen verrührt man mit einem Schneebesen die Eier und den Zucker. Danach rührt man den Kakao und den löslichen Kaffee in die Eimasse. Sobald das Palmin geschmolzen ist, rührt man es löffelweise unter die Masse. Man darf dabei nicht zu ungeduldig sein, da sich das Palmin sonst nicht mit der Masse verbindet. Ist alles zusammen verrührt, schichtet man die Kakaomasse und die Butterkekse in eine eckige Kuchenform (Kakaomasse zuerst). Ich habe dafür eine Kastenform aus Silikon, denn die eignet sich dafür hervorragend.

Danach stellt man den Kalten Hund für 1-2 Stunden kalt. Danach ist er durchgehärtet und servierbereit.

 

 

16.02.2013: Fudge Cake

Filed under: Allgemeines — Mabim @ 19:49
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Wir haben letztes Jahr in London diesen wahnsinnig leckeren Kuchen gegessen und jetzt hatte ich mal die Gelegenheit ihn selbst zu backen.

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Dazu benötigt man:

Für den Teig

  • 400 g Mehl
  • 250 g feinen Zucker
  • 100 g braunen Muscovado Zucker
  • 50 g Kakaopuder (echten Kakao)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 3 Eier (M)
  • 150 g saure Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 175 g geschmolzene Butter
  • 125 ml Maisöl
  • 300 ml kaltes Wasser

Für die Glasur (Icing)

175 g dunkle Schokolade (min. 70 %)

250 g weiche Butter

275 g Puderzucker

1 Vanilleschote

Zuerst streicht man 2 Backformen ∅ 20 cm mit Butter aus und heizt den Backofen auf 180°C vor.

Man benötigt 3 Schüsseln, in denen die Zutaten wie folgt vermischt werden:

1. Schüssel: Mehl, beide Sorten Zucker, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz.

2. Schüssel: Eier, saure Sahne und Mark der Vanilleschote.

3. Schüssel: geschmolzene Butter, Maisöl und Wasser.

Jetzt verrührt man langsam die Flüssigkeit aus der 3. Schüssel zusammen mit den trockenen Zutaten aus der 1. Schüssel. Ist alles gut verrührt, kommt der Inhalt aus der 2. Schüssel hinzu und wird so lange verrührt, bis sich alles schön verbunden hat.

Der Teig wird jetzt auf die beiden Backformen verteilt und für 50-55 Minuten im Backofen gebacken.

Sind die beiden Kuchen fertig, löst man sie aus der Form und lässt sie abkühlen.

In der Zwischenzeit kann man die Glasur vorbereiten. Dafür schmilzt man die Schokolade in einem Wasserbad oder bei kleinster Stufe auf einem Induktionsherd. Während die Schokolade langsam schmilzt, kann man schon mal die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Mark der Vanilleschote vermischen. Das hat sehr gut mit meiner Küchenmaschine geklappt. Wenn die Zutaten gut vermischt sind, fügt man die geschmolzene Schokolade hinzu. Durch die warme Schokolade wird die Masse recht flüssig und man muss sie einige Zeit abkühlen lassen. Sobald die Masse eine streichfähige Konsistenz hat, kann man den 1. Kuchenboden auf eine Kuchenplatte setzen und 1/4 der Glasur darauf verstreichen. Darauf setzt man dann den 2. Boden und verstreicht die restliche Glasur auf dem gesamten Kuchen.

Zu diesem Kuchen passt gut geschlagene Sahne oder eine kleine Kugel Vanilleeis.

Da dieser Kuchen unverschämt lecker, aber auch sehr mächtig ist, habe ich die Stücke sehr schmal geschnitten, da man sonst 2 Tage danach nichts mehr essen kann. 😉

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!