Mohltied!

Wer lesen kann, kann auch kochen! Seid einfach mit Herzblut dabei! :-)

23.08.2014: Die klassische Rinderroulade 23. August 2014

Filed under: Fleischtag — Mabim @ 08:54
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Es gibt sicherlich schon zig Rezepte für Rinderrouladen im Internet und in Kochbüchern, aber trotzdem möchte ich Euch gerne mein Rezept mitteilen. Von Vorteil ist es, wenn man die Rouladen schon einen Tag vorher vorbereiten kann. Damit ist einem ein zartes Ergebnis so gut wie sicher. Wenn man sie abends essen will, reicht es aber auch, wenn man sie vormittags zubereitet und den Tag über köcheln lässt.

Rouladen

Für 4 Personen benötigt Ihr:

  • 8 Stück Rinderrouladen frisch vom Schlachter
  • 16 Scheiben Frühstücksspeck
  • 1 Glas Gewürzgurken
  • 1-2 Stück Gemüsezwiebel
  • scharfen Senf
  • Salz & Pfeffer
  • Lorbeerblätter
  • Paprikapulver scharf
  • Tomatenmark
  • Wasser

Vorab kann man schon mal die Gewürzgurken und die Zwiebeln in Steifen schneiden. Dann die Rouladen auf ein Küchenbrett legen und mit dem scharfen Senf bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. 2 Streifen Frühstücksspeck auf die Roulade legen und am äußeren Ende einige Streifen Zwiebeln & Gurken drapieren. Jetzt die Roulade von der Zwiebel-Gurken-Seite aufrollen und mit einem Metallspieß feststecken. Die Rouladen in Butaris o. ä. rundherum scharf anbraten, bis sie schön braun sind. Sind alle Rouladen angebraten, den Bratensatz mit ca. 1 Liter Wasser ablöschen und zu den Rouladen in einem großen Topf geben. Jetzt die restlichen Zwiebeln, 2-3 Esslöffel Tomatenmark, 4-5 Lorbeerblätter und 1-2 Teelöffel Paprikapulver in das Wasser geben. Nun die Rouladen 1 Mal richtig aufkochen und die Soße ggf. mit Salz & Pfeffer nachwürzen. Die Rouladen bei mittlerer Hitze gut 2 Stunden köcheln lassen und ggf. die Rouladen im Topf mal durchtauschen.

Nach den 2 Stunden kann man die Rouladen beiseite stellen und kalt werden lassen. Circa eine Stunde vor dem Essen die Rouladen wieder langsam erhitzen und servieren.

Guten Appetit!

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22.08.2014: Planung für das Wochenende 22. August 2014

Filed under: Fleischtag — Mabim @ 05:24
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Da das Wetter schon sehr herbstlich ist, werden wir morgen nicht grillen. Was kocht man nun für 9 Gäste? Es soll ein entspannter Abend werden, also wäre es schön, wenn man das Gröbste schon einen Tag vorher zubereiten könnte. Also haben wir uns uns für Rinderrouladen entschieden. Die Vorbereitungen werde ich heute schon treffen und Euch das Rezept für klassische Rinderrouladen nicht vorenthalten.

Das Dessert werde ich Euch erst morgen verraten. 😉

Bis später!

 

19.02.2014: Die perfekte Frikadelle 19. Februar 2014

Die Frikadelle (oder auch Bulette, Klops, Fleischpflanzerl, Fleischküchle, Hacktätschli, Beefsteak, Brisolette oder Fleischlaberl genannt) ist eine sehr vielfältige Speise. Ob gefüllt mit Schafskäse, mit grünem Pfeffer, mit Petersilie, paniert, unpaniert, mit Chili oder einfach normal mit Zwiebeln. Ich würde Euch gerne mal zeigen, wie ich meine Frikadellen zubereite.

 

Der Klassiker:

Zutaten

  • 1 kg Gehacktes halb & halb
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Eier
  • Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Paprika scharf & Curry (leider kann ich hier keine genauen Mengenangaben machen)

Ich gebe die fein gehackte Zwiebel, 2 Eier und Paniermehl, Salz, Pfeffer, Paprika & Curry nach Gefühl zum Gehackten. Jetzt muss das Gehackte ordentlich durchgeknetet werden, damit sich alle Zutaten gut verteilen. Danach forme ich aus dem Fleisch schöne runde Frikadellen, die ich dann noch mal mit Paniermehl paniere. Dadurch werden sie beim Anbraten schön knusprig.

Ich brate die Frikadellen in Butterschmalz so lange an, bis sie von allen Seiten schön braun sind.

 

Die „griechische“ Frikadelle:

Zutaten

  • 1 kg Gehacktes halb & halb
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Eier
  • Schafskäse
  • 1 Bund frische Petersilie
  • Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Paprika scharf, Chili, Kreuzkümmel & Curry (leider kann ich hier keine genauen Mengenangaben machen)

Ich gebe die fein gehackte Zwiebel, die feingehackte Petersilie, 2 Eier und Paniermehl, Salz, Pfeffer, Paprika, Chili, Kreuzkümmel (1 kleine Prise) & Curry nach Gefühl zum Gehackten. Jetzt muss das Gehackte ordentlich durchgeknetet werden, damit sich alle Zutaten gut verteilen. Danach forme ich aus dem Fleisch flache Frikadellen und lege ein Spielwürfel großes Stück Schafskäse in die Mitte. Jetzt wickel ich den Schafskäse mit dem Hack so ein, dass nichts mehr von ihm zu sehen ist. Man kann sich nun überlegen, ob man die Frikadellen noch paniert order nicht.

Ich brate die Frikadellen in Butterschmalz so lange an, bis sie von allen Seiten schön braun sind. Dabei schön aufpassen, dass der Schafskäse schön im Hack bleibt und nicht den Weg nach draußen sucht.

 

Die pfeffrige Frikadelle:

Zutaten

  • 1 kg Gehacktes halb & halb
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Eier
  • Schafskäse
  • 1 Glas grüner Pfeffer
  • Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Paprika scharf & Curry (leider kann ich hier keine genauen Mengenangaben machen)

Ich gebe die fein gehackte Zwiebel, den abgetropften grünen Pfeffer, 2 Eier, Paniermehl, Salz, Pfeffer, Paprika & Curry nach Gefühl zum Gehackten. Jetzt muss das Gehackte ordentlich durchgeknetet werden, damit sich alle Zutaten gut verteilen. Danach forme ich aus dem Fleisch schöne runde Frikadellen, die ich dann noch mal mit Paniermehl paniere. Dadurch werden sie beim Anbraten schön knusprig.

Ich brate die Frikadellen in Butterschmalz so lange an, bis sie von allen Seiten schön braun sind.

 

14.02.2014: Burger Buns 14. Februar 2014

Filed under: Fleischtag — Mabim @ 17:46
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Für einen perfekten Burger kann man die Buns oder auch Burgerbrötchen schon mal selber machen.

Buns

So geht’s!

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 1 EL Salz
  • 3 EL Zucker
  • 230 ml Wasser
  • 500 g Mehl, Typ 405
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 40 g weiche Butter
  • 2 EL Milchpulver

Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermischen (ich verwende dafür meine Küchenmaschine mit Knethaken, Stufe 1). Wenn alles schön vermischt ist, schalte ich die Maschine einen Gang höher und lasse den Teig ca. 5 Minuten ordentlich durchkneten. Wenn der Teig schön glatt ist, muss er abgedeckt ca. 1 Stunde lang gehen.

Nach einer Stunde den Teig in 10 Portionen teilen und vorsichtig zu Kugeln formen. Die Kugeln auf einem Backblech verteilen und weitere 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit kann man schon mal den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Nach den 30 Minuten kommen die Buns für 15-20 Minuten in den Backofen.

Sind die Buns fertig, kann man sie noch mit flüssiger Butter bestreichen und mit Sesam bestreuen.

 

09.08.2012: Currysoße (Currywurst mit Pommes) 10. August 2012

Filed under: Fleischtag — Mabim @ 12:39
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Heute mal etwas aus der Ecke „Fast Food“: die Tim Mälzer Currysoße zur Currywurst.

Dafür benötigt man für ca. 4 Portionen:

  • Olivenöl
  • 125 g Tomatenmark (3fach konzentriert)
  • 250 ml passierte Tomaten
  • 250 ml Orangensaft
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 EL Cayennepfeffer
  • 3 EL (ggf. etwas mehr) Currypulver
  • Salz, Pfeffer und ggf. 3 Sternanis

Zum Rezept:
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, das Tomatenmark zugeben und einige Zeit ordentlich anrösten. Currypulver und Cayennepfeffer dazugeben und kurz mitrösten. Danach mit dem Orangensaft ablöschen. Jetzt die passierte Tomaten, die Gemüsebrühe zugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und ggf. noch etwas Curry abschmecken.

Ich habe den Sternanis weggelassen, weil ich keinen im Hause hatte. Die Sauce war trotzdem auch so sehr lecker.

Dazu gab es frittierte Pommes und Bratwurst aus der Pfanne.

 

18.05.2012: Wurzelsuppe 18. Mai 2012

Filed under: Fleischtag,Vegetarischer Tag — Mabim @ 13:06
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Heute gibt es mal Suppe, damit wir gestärkt an die Gartenarbeit gehen können.

Was benötigt man dafür? Gar nicht viel (für 2-3 Personen):

  • ca. 10 Wurzeln (Karotten, Möhren)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Kartoffel
  • 1 Bund Suppengrün
  • Wasser
  • Liebstöckel
  • Salz & Pfeffer
  • 1-2 Kochwürste

Zuerst das Suppengrün (meistens bestehend aus einem Stück Knollensellerie, 2-3 Wurzeln, 1 halbe Stange Lauch & Petersilie) und die Kartoffeln in kleine Würfel bzw. in Ringe schneiden. Das alles zusammen mit etwas Butter andünsten. Dann gießt man 2 Liter Wasser dazu und würzt schon mal alles mit Liebstöckel, ordentlich Salz und Pfeffer.

Die Kochwürste einstechen und mit zur Suppe geben.

Jetzt die Wurzeln schälen und in die gewünschte Form schnibbeln, mit zur Suppe geben und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Fertig!

 

05.05.2012: Labskaus 6. Mai 2012

Filed under: Fleischtag — Mabim @ 12:21
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Wenn man in Norddeutschland lebt, kommt man an Labskaus nicht vorbei.

Es gibt einige Variationen von Labskaus, unsere sieht so aus:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 kleines Glas Gewürzgurken
  • 1 Dose Corned Beef
  • 1 Glas Rote Bete
  • 3 Eier
  • ca. 1/4 l Milch
  • ca. 50 Gramm Butter
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung (für 3 Personen):
Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser 15-20 Minuten kochen. Nebenbei kann man die Gewürzgurken schon in Würfel schneiden und das Corned Beef in einer Pfanne leicht anbraten.

Wenn die Kartoffeln gar sind, die Milch und die Butter hinzugeben und ordentlich durchstampfen. Der Kartoffelbrei sollte nicht so dünn werden und kann ruhig auch noch etwas stückig sein. Danach gibt man die Gewürzgurken und das Corned Beef hinzu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann geht es weiter mit den Eiern.

Die Eier in einer Pfanne zu Spiegeleiern werden lassen und die Rote Bete in eine Schüssel geben.

Dann kann das Labskaus mit den Spiegeleiern und der Roten Bete wie auf dem Bild oben angerichtet werden.

In der Originalversion kommt noch Hering oder ein Rollmops dazu. In unserer Oldenburger Version ist das Gericht jedoch fischlos.